Montag, 2. Juli 2012

Christian Dior: Haute Couture a/w 2012/13 by Raf Simons

Raf Simons, welcher gestern in Paris sein Debüt-Défilé als Dior-Designer gab, gelang eine spannende Symbiose zwischen Futurismus und den klassischen Dior-Stil. Die Herbst-Winter-Couture-Kollektion zeichnet sich durch schmale Zigarettenhosen kombiniert mit langen, nach vorne geöffneten Roben und Blumenstickereinen aus. Jedoch bleichen typische Dior-Aspekte erhalten. Zum Beispiel der Dior-Tweed oder das "Esther"-Dress aus der 1952er Kollektion (schwarzes Tüllkleid mit königsblauen Samtstickereien). Weitere Merkmale waren die ausladenden Reifröcke mit Blockstreifenprint und die Metallgürtel. Mich persönlich erinnerte die Kollektion eher an das minimalistische, deutsche Modelabel Jil Sander und nicht an das sonst so pompöse Couturehaus aus Paris. Allgemein sind die Haute-Couture-Kleider im Gegensatz zu Simons' Vorgänger John Galliano extrem aufs Minimum reduziert und erinnert eher an eine Prêt-à-porter-Kollektion. Unter der Leitung von Galliano würde die Kollektion, meiner Meinung nach, viel artistischer und somit besser sein, da Couture Kunstmode sein sollte und keine Ready-to-wear-Linie.

Kommentare:

  1. meiner meinung nach ist dior ohne john galliano einfach was ganz anderes ...dior war glamour weiblickeit und klasse ... das dior aus raf simons sicht ist dior im stile jil sander wie du schon schriebst .... ach john wir warten doch alle auf deine ruckkehr !

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  2. Ganz deiner Meinung, danke für deinen Kommentar :)

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